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Die artgerechte Hundehaltung

Eine artgerechte Haltung bedeutet ein Zusammenleben in Haus oder Wohnung, nicht in einem Zwinger. Dem Ridgeback sollte innerhalb dieses Wohnbereichs mindestens ein Rückzugsort zur Verfügung stehen. Ob hier ein Korb, eine Decke, ein Hundebett oder die Reisebox  bzw. ein Kennel steht ist egal, wichtig ist das es ein ruhiger, zugfreier Ort ist. Des Weiteren sollte auch beachtet werden, dass dieser Ort so zentral in Haus oder Wohnung platziert wird, dass der Rhodesian Ridgeback  jederzeit am sozialen Leben der Familie teilhaben kann.

Der soziale Kontakt ist für einen Hund ungemein wichtig. Hierzu zählt der tägliche Kontakt zu seinen Bezugspersonen wie auch der Kontakt zu Artgenossen. Am besten besucht man schon im Welpenalter eine geeignete Hundeschule, um die Sozialisierung in der Prägephase zu unterstützen.

Auslauf und allein lassen

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der artgerechten Haltung ist der Auslauf des Hundes. Dieser sollte (mindestens) dreimal täglich und optimalerweise in einem Wald, Park oder auf Feldern und Wiesen erfolgen.

Wenn es  möglich ist, sollte der Auslauf nicht nur dem großen und kleinen Geschäft gedacht sein, sondern auch Zeit für gemeinsame Spiele und erzieherische Maßnahmen beinhalten. Die Dauer des Auslaufs richtet sich immer nach dem Alter, der Größe und dem Gesundheitszustand des Ridgebacks. In der Regel sollte man für einen ausgewaschsenen Hund täglich ein bis zwei Stunden für den Auslauf und ein bis zwei Stunden für die Erziehung oder das Spiel einplanen.

Beruftstätigkeit und oder andere regelmäßige Verpflichtungen bei denen der treue Vierbeiner nicht mitgenommen werden kann gibt es natürlich überall.  Ein Alleinlassen kann vom Hund erlernt werden. Wichtig hierbei ist es eine schrittweise Gewöhnungsphase aufzubauen, die nicht mehr als ein paar Stunden anhalten sollte. Außerdem muss dabei immer gewährleistet sein, dass dem Hund in dieser Zeit genug frisches Wasser  zur Verfügung steht.

Artgerechte Pflege und Ernährung

Neben den sozialen Kontakten und dem Auslauf sind auch Pflege, Unterbringung und Ernährung ein wichtiger Aspekt in der artgerechten Haltung. Ständig zur Verfügung stehendes Frischwasser und eine Futtergabe mindestens einmal täglich sollte selbstverständlich sein. Beim Ridgeback sollte unbedingt auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit Nähr- und Ballaststoffen sowie Mineralien geachtet werden. Hier kann der jeweilige Züchter immer Auskunft bei der Wahl des richtigen Futters geben. Ebenso sollte eine regelmäßige Gewichtskontrolle erfolgen.

Die Fellpflege beim Ridgeback ist denkbar einfach. Hier genügt das Bürsten einmal in der Woche mit einem Gumminoppen-Stiegel. Kontrollieren Sie Ihren Hund vor allem im Frühjahr und Sommer nach Flöhen, Hautparasiten und Zecken und entfernen Sie diese bei Bedarf. Auch Kot, Zähne und Ohren sollten stets im Auge behalten werden. Des Weiteren sollte einmal im Jahr ein tierärztlicher Kontrollcheck auf dem Programm stehen. Bei diesem Besuch kann auch gleich die jährliche Impfungen erfolgen.  Eine Wurmkur sollt mindestens vierteljährlich erfolgen, hier gibt der Tierarzt gerne weitere Auskunft. Bei Verletzungen oder Auffälligkeiten im Verhalten solltet umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

 

Freunde & Bekannte:

of Kimberley´s Diamonds : www.quabela.de

Hunterholm: www.hunterholm.de

Special Diamonds Rhodesian Ridgeback Deckrüden : www.special-diamonds-rr.de

Hundeschule Dana Borbeck: www.besserlebenmithund.de

 

Deckpartner unserer Würfe:

A-Wurf: Kadamo It´s Now or Never – „Elvis“

 

Vereine & Verbände:

Ridgeback in Not: www.ridgeback-in-not.de

Ridgeback Hilfe: www.rhodesian-ridgeback-hilfe.de

BHV – Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater: www.hundeschulen.de

DZRR – Deutsche Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback e.V.: www.dzrr.de

VDH – Verband Deutsches Hundewesen: www.vdh.de

FCI – Federation Cynologique Internationale: www.fci.be

 

sonstiges:

Rhodesian Ridgeback Plattform I: http://www.rhodesian-ridgeback.org

Rhodesian Ridgeback Plattform II: https://www.myrhodesianridgeback.de

Dr. Claudia Körner– Praxiswissen Hund- Rhodesaian Ridgeback- Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung

Verlag: Franckh Kosmos Verlag; Auflage: 1 (10. September 2011)

ISBN-10: 3440125416  ISBN-13: 978-3440125410

 

Annette Schmidt Premium Ratgerber Rhodesian Ridgeback

Ulmer Verlag ISBN 978-3-8001-7788-2

 

Alexandra Taetz Welpen-Spiele-Box

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; Auflage: 2 (7. September 2013)

ISBN-10: 3833833270  ISBN-13: 978-3833833274

 

Christiane Wergowski Alleine bleiben richtig trainiert

ISBN 978-3275-01659-4 Müller Rüschlikon Verlag

Alle kurzhaarigen Hunde sind recht pflegeleicht.

Allerdings sollte man auch bei diesen Rassen einige Pflegemaßnahmen ergreifen:

  • einmal wöchentlich den Hund mit einem Gumminoppen-Striegel oder einer Hundebürste abbürsten. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und der Haarwechsel erleichtert.
  • wöchentliche Ohrenkontrolle: bei leichten braunen Rändern unbedingt die Ohren vorsichtig mit einem weichen Tuch reinigen, sonst kann es zu Entzündungen kommen. Ggf. beim Tierarzt zeigen lassen, wie es richtig gemacht wird.
  • Krallen und Pfoten regelmäßig kontrollieren. Die Krallen laufen sich nicht immer automatisch ab bzw. sie laufen sich unterschiedlich ab. Zu lange Krallen verursachen schnell Schmerzen, auch wenn das der Hund nicht zwingend zeigt.
  •  die zweiten Zähne sollten wie auch beim Menschen regelmäßig gepflegt werden. Hierzu reicht nicht die Gabe von Kauartikeln aus. Es empfiehlt sich mindestens einmal pro Woche die Zähne mit einer speziellen Bürste und Zahnpasta zu reinigen. So wird Zahnstein, Maulgeruch und Entzündungen vorgebeugt. Tipp: Beginnen Sie schon im Welpenalter den Hund an eine geeignete Zahnbürste zu gewöhnen.
  • Nässe durch schwimmen oder Spaziergänge in der kalten Jahreszeit: Sorgen sie durch ausreichend Bewegung oder besser noch sofortiges abfrottieren für eine schnelle Trocknung des Fells. Ridgebacks haben keine dicke Unterwolle, so dass sie sehr schnell frieren. Als Folge von frieren können Erkältungen, Blasen- oder Nierenerkrankungen auftreten.

 

Ursprung:

Südliches Afrika. Standart erstellt von der Kennel Union des Südlichen Africa
und dem Simbabwe Kennel Club.

Datum der Publikation des gültigen Original-Standartes: 10.12.1996

Verwendung:

Der Rhodesian Ridgeback wird noch immer zur Jagd von WIldin vielen Teilen der Welt verwendet, aber wird besonders geschätzt als Wachhund und Familienmitglied.

Klassifikation FCI:

Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 3 Verwandte Rassen, Ohne Arbeitsprüfung

Kurzer geschichtlicher Abriss:

Der Rhodesian Ridgeback ist gegenwärtig die einzige anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen können zurückverfolgt werden zur Kapkolonie, wo sie sich sowohl mit den Hunden der frühen Pioniere vermischten als auch mit den halbdomestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm hatten.Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die ursprüngliche Aufgabe des Rhodesian Ridgeback, Großwild, hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit großer Behendigkeit am Stand zu halten, bis der Jäger herangekommen war. Der Originalstandart, von F.R.Barnes 1922 in Bulawayo, Rhodesian, aufgestellt gründete auf dem Dalmatiner-Standart und wurde von der Kennel Union des Südlichen Afrika 1926 anerkannt.

Allgemeines Erscheinungsbild:

Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogenen gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven Hund darstellen, symetrisch im Profil und bei mittlerer Geschwindigkeit äußerst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne Tendenzen zu einer massigen Erscheinung zu legen. Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm (<>), der dadurch entsteht, daß die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen Körper wachsen. Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der Rasse. Der Rückenkamm muß klar abgegrenzt sein, symetrisch und zu den Hüfthöckern hin schmaler werden. Er muß unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den Hüfthöckern reichen. Der Rückenkamm darf nur zwei Wirbel (<>) aufweisen, die dieselbe Form haben und einander gegenüber liegen. Die Unterkannte der Wirbel dürfen nicht über das obere Drittel des Rückenkamms hinausgehen. Ein guter Durchschnittswert für die Breite des Rückenkamms ist 5 cm (2“).

Verhalten/Charakter (Wesen):

Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheue.

Kopf:

Oberkopf:

Schädel:
Sollte von mittlerer Länge sein (Breite zwischen den Behängen, Entfernung vom Hinterhauptstachel bis zum Stirnansatz, vom Stirnansatz bis zur Nasenspitze sollten gleich sein), flach und breit zwischen den Behängen, in entspannter Haltung keine Faltenbildung am Kopf.

Stop:
Der Stirnansatz sollte recht gut markiert sein: Das Profil darf nicht in einer Geraden vom Hinterhauptstachel zur Nasenspitze verlaufen.

Gesichtsschädel:

Nasenschwamm:
Die Nase sollte schwarz oder braun sein. Eine schwarze NAse sollte mit dunklen Augen, eine braune NAse mit bernsteinfarbenen Augen einhergehen.

Fang:
Der Fang sollte lang, tief und kräftig sein.

Lefzen:
Die lefzen sollten starff sein und an den Kiefern anliegen.

Kiefer/Zähne:
Starker Kiefer, mit einem perfekt schließenden und vollständigen Scherengebiss. Das heißt, daß die obere Schneidezahnreihe die unteren Schneiderzähne dicht übergreifen und senkrecht im Kiefer stehen. Die Zähne müssen gut entwickelt sein, besonders die Eck- oder Fangzähne.

Backen:
Keine Backen.

Augen:
Sollten mässig weit voneinander eingesetzt sein,, rund, klar und funkelnd,, mit intelligentem Ausdruck. Ihre Farbe soll mit der Fellfarbe harmonieren.

Behang:
Sollte ziemlich hoch angesetzt sein, von mittlerer Grösse, recht breit am Ansatz und sich zu einer abgerundeten Spitze verjüngen. Er sollte dicht am Kopf anliegend getragen werden.

Hals:
sollte ziemlich lang sein, kräfig und ohne lose Kehlhaut.

Körper:

Rücken:
Kraftvoll.

Lenden:
Stark, muskulös und leicht gewölbt.

Brustkorb:
Sollte nicht zu breit, aber sehr tief und geräumig; der tiefste Punkt des Brustbeines sollte in Höhe des Ellenbogenpunktes leigen.

Vorbrust:
Sollte von der Seite sichtbarsein.

Rippen:
Mäßig gewölbt, niemals tonnenförmig, Vorbrust

Rute:
Am Ansatz kräftig, zur Rutenpitze hin allmählich dünner werdend nicht grob. Von der Länge, weder zu hoch noch zu tief angesetzt, leicht gebogen getragen, aber niemals geringelt.

Gliedmaßen:

Vorderhand:
Die Vorderläufe sollten vollständig gerade sein, stark und mit kräftigen Laufknochen, die Ellenbogen am Rumpf anliegen. Von der Seite gesehen sollte der Vorderlauf breiter sein als von vorne gesehen. Starke Vorderfußwurzelgelenke, Vorderfuß leicht geneigt gestellt.

Schultern:
Die Schultern sollten sich , schrägliegend, klar abzeichnen und, muskulös, große Geschwindigkeit erahnen lassen.

Hinterhand:
Die Bemuskelung der Hinterhand sollte schlank sein, die Knie gut gewinkelt, der Hintermittelfuß kurz.

Pfoten:
Rund, mit eng aneinanderliegenden und gut gewölbten Zehen.

Gangwerk:
Mit gutem Raumgriff, frei und regen.

Haarkleid:

Haar:
Sollte kurz und dicht sein, glatt und glänzend im Aussehen, aber weder wollig noch seidig.

Farbe:
Hell weizenfarben bis rotweizenfarben. Einwenig Weiß an der Brust und an den Zehen ist statthaft, ausgedehnte weiße Behaarung hier, am Bauch oder oberhalb der Zehen ist unerwünscht. Ein dunkler Fang und dunkle Behänge sind statthaft. Zu viele schwarze Haare im ganzen Fell sind äußerst unerwünscht.

Grösse und Gewicht:

Die erwünschten Widerristhöhen sind:
Rüden: 63,0 cm (25“) bis 69,0 cm (27“)
Hündinnen: 61,0 cm (24“) bis 66,0 cm (26“)

Gewicht:
Rüden: 36,6 kg (80 Ibs)
Hündinnen: 32,0 kg (70 Ibs)

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad seiner Abweichung stehen sollte.

N.B.:
Rüden müssenzwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

Ursprünglich für die Löwenjagd gedacht, hält der Rhodesian Ridgeback heute immer häufiger als Familienhund Einzug in die deutschen Haushalte.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein kluger, sensibler, eleganter, sportlicher und loyaler Hund, der die Teamarbeit in und mit seiner Familie liebt, aber auch ein sehr eigenwilliges Wesen mit einer starken Durchsetzungskraft mitbringt.

Fremden Menschen gegenüber ist er zurückhaltend, aber niemals aggressiv.

Durch seine Sensibilität, die tief in Ihm verankert ist, erfordert es großes Einfühlungsvermögen bei seiner Erziehung. Die Besitzer sollten eine liebevolle, konsequente Art verfolgen, damit der Ridgeback zu einem guten Kameraden und Weggefährten heranwächst. Härte ist hier völlig fehl am Platz.

Vor der Anschaffung eines Rhodesian Ridgeback sollte man sich informieren, viele Züchter besuchen und sich im klaren darüber sein, welch ein hoher Anspruch an Erziehungsbereitschaft von einem selbst abverlangt wird. Für jeden Ridgeback Besitzer sollte es ein Muss sein, seinen Hund körperlich und geistig sinnvoll zu beschäftigen und Ihn somit gut auszulasten. Die liebevolle Konsequenz in der Erziehung hat sich bestens bewährt. Bei Härte und Zwang in der Erziehung kann es dazu kommen, dass der Hund sich und seine Leistungsbereitschaft schlichtweg verweigert!

Ein Rhodesian Ridgeback braucht Aufgaben, die er erfüllen kann, denn dann ist er glücklich und ausgeglichen. Seine bisherige Verwendung reicht hierbei vom Jagdhund (Fährten- und Schweißarbeit), Mantrailer, Rettungshund bis hin zu Agility oder auch Obedience.

Der Rhodesian Ridgeback gehört zu den Laufhunden und hat somit einen ausgeprägten Bewegungsdrang . Eine gute Möglichkeit diesem Bewegungsdrang Rechnung zu tragen ist z.B. das Laufen am Rad, Jogging oder eine Reitbegleitschaft.

Wenn Sie ihrem Herzenshund all diese Möglichkeiten bieten haben sie einen absolut verlässlichen Partner, der mit seinem Besitzer durch dick und dünn geht.

Denken Sie immer daran, dass Ihr Partner gerne überall mit dabei sein möchte. Egal ob im Restaurant oder bei der Arbeit – bei frühzeitiger Gewöhnung ergeben sich dabei überhaupt keine Probleme.

Beherzigen Sie die bisher genannten Dinge zu der Erziehung und Haltung des afrikanischen Löwenjägers, entwickeln sich diese zu tollen und zärtlichen Familienhunden, die sowohl mit den ganz jungen als auch mit den älteren Menschen liebevoll umgehen.

Ein Hund, auch wenn er noch so süß und knuffig aussieht, ist kein Spielzeug, das grenzenlos geschmust werden kann. Hier hilft die sorgfältige Aufsicht durch die Erwachsenen. Besonders bei Kleinkindern sollte der Hund vor dem manchmal etwas groben Erkundungsdrang der Kinder geschützt werden.

Da der Rhodesian Ridgeback zwingend engen Anschluss an seine Familie benötigt um nicht sozial zu verkümmern, ist er nicht für die Zwingerhaltung geeignet.

Rhodesian Ridgebacks sind ausgesprochen wachsame und sehr aufmerksame Hunde. Eine wirklich echte Bedrohung erkennen sie untrüglich und bieten somit Schutz für die Familie sowie auch für Haus und Hof.